Regulierung von Wolfspopulation: Europaparlament setzt sich ein für mehr Spielraum
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Am 15. November 2017 hat das Europäische Parlament einen Entschließungsantrag zum Aktionsplan für Menschen, Tiere und Wirtschaft abgestimmt. Dieser Aktionsplan bewertet, inwieweit EU-Gesetze zum Naturschutz (z.B. die Fauna-Habitat Richtlinie) von den Mitgliedsstaaten umgesetzt werden.

Der gestrig abgestimmte Text weist unter anderem darauf hin, dass die Koexistenz von Mensch und Wolf negative Auswirkungen haben kann. Besonders für die Agrar- und Landwirtschaft ist die wachsende Wolfspopulation in Deutschland eine Gefahr. “Das Parlament ist endlich zu einer Neubewertung der Schutzbedürftigkeit des Wolfes gekommen. Dieses Ergebnis begrüße ich sehr”, so Markus Pieper, Europaabgeordneter für das Münsterland. Pieper weist darauf hin, dass es gerade in den letzten Wochen wieder vermehrt Vorfälle mit dem Wolf gegeben hätte. So sei in Griechenland eine Wanderin von einem Wolfsrudel getötet worden. In Deutschland dagegen gibt es immer mehr Fälle von gerissenen Nutztieren. Pieper: „Der Ball liegt nun bei der Kommission und den Mitgliedsstaaten.“ Diese haben schon jetzt die nötige Flexibilität, den Wolf in seiner Schutzbedürftigkeit neu zu bewerten und auch über Abschusspläne zu regulieren. „Dies muss nun auch umgesetzt werden“, drängt Pieper.

 

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