Erasmus ist das Identifikationsprojekt der EU für junge Leute
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Das bekannte EU-Förderprogramm Erasmus feiert in diesen Tagen sein 30-jähriges Bestehen. Der Abgeordnete aus dem Münsterland Markus Pieper (CDU) sprach dazu seine Glückwünsche aus: „Erasmus ist das Identifikationsprojekt der EU für junge Leute. Es lässt sich klar ein europäischer Mehrwert erkennen.“ Seit Beginn des Austauschprogramms im Jahr 1987 sind mehr als drei Millionen Studenten Teil dieser Erfolgsgeschichte geworden. Allein von der Westfälischen Wilhelmsuniversität Münster sind in den letzten fünf Jahren schätzungsweise ca. 5000 Studenten mit einem Erasmus-Stipendium ins Ausland gegangen. Bis 2020 sollen über 4 Millionen Europäer diese Möglichkeit nutzen.

Berufliche Bildung:

Seit 2014 ist Erasmus jedoch kein alleiniges Austauschprogramm für Hochschulstudenten mehr. Heute vereint Erasmus+ die Förderung von Bildung, Ausbildung, Jugend und Sport in Europa. Der Vorsitzende des Mittelstandskreises der EVP-Fraktion im Europaparlament unterstrich die Vorteile der Ausweitung des Programms auf die berufliche Bildung: „Nicht nur die Auszubildenden profitieren von Erasmus, auch Unternehmen profitieren von Personal mit Fremdsprachkenntnissen und interkulturellen Kompetenzen.“

Verbesserungsbedarf gibt es insbesondere bei der Mobilität von Erstauszubildenden. Zurzeit sind in Deutschland weniger als 5 % der Erstauszubildenden international unterwegs. Das deutsche duale System müsse besser in die Erasmus-Förderung eingebunden werden. Dafür muss insbesondere für kleine und mittlere Ausbildungsbetriebe die Teilnahme an dem Projekt entbürokratisiert werden, so Markus Pieper.

 

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