CDU-Abgeordnete im Informationsaustausch mit Windmöller & Hölscher
Foto von links nach rechts: Ortsvorsitzender Klaus Reiher, Landtagskandidat Wilfried Grunendahl, Kreistagsabgeordnete Heike Weiß, Kaufmännischer Geschäftsführer Theodor Determann, Europaabgeordneter Markus Pieper

Foto von links nach rechts: Ortsvorsitzender Klaus Reiher, Landtagskandidat Wilfried Grunendahl, Kreistagsabgeordnete Heike Weiß, Kaufmännischer Geschäftsführer Theodor Determann, Europaabgeordneter Markus PieperUngefähr ein Drittel der Weltproduktion von Lebensmitteln gehen aus verschiedenen Gründen verloren. Eine Ursache sind falsche Verpackungen. „Das ist eine der großen Herausforderungen, die wir mit unseren Maschinenentwicklungen gerne annehmen. Intelligente Verpackungen können Lebensmittel bedarfsgerecht verpacken und auch länger haltbar machen.“, erläuterte Theodor Determann, kaufm. Geschäftsführer. Schon heute werden 75% des Umsatzes im Foodbereich gemacht, die großen Wachstumsmärkte liegen in Asien, Mittel- und Südamerika. Die Forschung und Entwicklung bei Windmöller & Hölscher sorgt dafür, dass das Know-How der Ingenieure sich entsprechend der Marktentwicklung in der Produktstrategie wiederfindet.

Europapolitische Entscheidungen spielen gerade für exportabhängige Unternehmen eine immer größere Rolle, skizzierte Europaabgeordneter Markus Pieper. Beispielsweise sei es bei der Diskussion um neue verbindliche Ursprungsregeln von enormer Bedeutung für den Industriestandort Deutschland, dass die Kennzeichnung „Made in Germany“ erhalten bleibe.“W&H ist ein gutes Beispiel, dass diese Kennzeichnung ein Qualitätsmerkmal im internationalen Wettbewerb darstellt und erhalten bleiben muss“, so Pieper weiter.

Ein weiterer Diskussionspunkt waren mögliche administrative Auflagen sowohl durch Bundes- als auch Landesgesetze, insbesondere im Bereich des Zollwesens und der des internationalen Zahlungsverkehrs. Die anwesenden Politiker (siehe Foto) nahmen gerne die Botschaft mit, die Anliegen des international tätigen Unternehmens an entsprechende politische Entscheidungsträger weiterzugeben. Denn die letzte Finanz – und Wirtschaftskrise hat gezeigt, dass nur mit dem starken und belastbaren Industriesektor die Konjunktureinbrüche gut zu überstehen sind. Industriearbeitsplätze gerade in ländlichen Regionen sind außerordentlich wichtig. Dazu gehört auch eine Identität mit industriellen Unternehmen, d. h. es muss deutlich gemacht werden, dass alle von einer starken Industrie im Kreis Steinfurt und in Lengerich profitieren – so das Fazit der CDU-Vertreter.

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