Invasive gebietsfremde Arten
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Der Europaabgeordnete aus dem Münsterland, Markus Pieper (CDU), weist auf eine neue Initiative der Europäischen Union zum Thema „Invasive gebietsfremde Arten“ hin. Diese öffentliche Befragung läuft seit Januar 2012 und findet im Rahmen der EU- Biodiversitätsstrategie für das Jahr 2020 statt. Sie soll die Einführung invasiver Pflanzen und Tiere verhindern. Invasive gebietsfremde Arten bedeuten eine Gefahr für das ökologische Gleichgewicht sowie die biologische Vielfalt. Auch birgen sie gesundheitliche Risiken oder können negative Auswirkungen auf die Wirtschaft haben. Die EU schätzt die von invasiven Pflanzen und Tieren verursachten Kosten auf jährlich 12 Milliarden Euro. Gleichzeitig sollte aber anerkannt werden, dass einige gebietsfremde (nicht einheimische) Arten nicht schädlich oder invasiv sind, und wenn richtig gehandhabt, von Vorteil für die Wirtschaft und Umwelt sein können. Jegliche EU Gesetzgebung gegenüber invasiver gebietsfremder Arten sollte kosteneffizient sein und auf eine Weise wirken, die die Proportionalität der Risiken widerspiegelt.

Die Konsultation der Europäischen Kommission ist seit dem 27. Januar 2012 geöffnet. Dabei erfragt die Kommission Eingriffsmaßnahmen auf drei Ebenen: Verhinderung, Reaktion sowie Ausrottung invasiver Arten. Die bisherigen Ergebnisse dieser Konsultation bekräftigen die Legitimation des Vorgehens der Europäischen Kommission im Kampf gegen invasive gebietsfremde Pflanzen und Tiere.

Eine Teilnahme ist bis zum 12. April 2012 möglich unter:

http://ec.europa.eu/environment/consultations/invasive_aliens.htm 

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