Antibiotikaresistenz: EU-weite Zusammenarbeit notwendig
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Der Europaabgeordnete aus dem Münsterland, Markus Pieper (CDU), befürwortet den Plan der Europäischen Union,  zukünftig noch stärker im Kampf gegen Antibiotikaresistenz zusammenzuarbeiten. „Die sichere Wirkung eines Antibiotikas ist lebenswichtig. Ein verantwortungsvoller Umgang mit Medikamenten ist dabei ein Muss“, so Pieper. Dies gelte für den Einsatz von Antibiotika in der Human – sowie der Veterinärmedizin. Denn die Antibiotikabehandlung von Tieren erfolge häufig vorschnell.

Die Europäische Kommission veröffentlichte bereits im Herbst 2011 einen Aktionsplan gegen Antibiotikaresistenz. Dieser enthält konkrete Vorschriften gegen Medikamentenmissbrauch, wie beispielsweise neue Rechtsvorschriften bei Tierarzneimitteln oder Futtermitteln. Dies spielt vor Allem für den sicheren Verzehr von Fleisch innerhalb der EU eine entscheidende Rolle. Auch die deutsche Regierung hat die Dringlichkeit dieses Themas erkannt. Das Maßnahmenpaket der Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner fokussiert sich dabei besonders auf den Kampf

gegen Antibiotikaresistenz bei Mensch und Tier. Die verstärkte Kooperation zwischen der Europäischen Kommission und den zuständigen Gesundheits- und Landwirtschaftsbehörden der jeweiligen Mitgliedsstaaten ist ein Schritt in die richtige Richtung.

Es sei alarmierend, wie dramatisch die Resistenz gegen Arzneimittel zunehme, warnt Pieper. 25.000 Patienten sterben laut Experten jährlich an den Folgen von Bakterien, gegen die Antibiotika nicht mehr wirken.

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