Pieper und Ferber fordern Mittelstands-Stabsstelle bei Kommissionspräsidentin
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KMU-Strategie muss über Fördergelder hinausgehen und Midcaps einbeziehen

„Eine Mittelstands-Strategie, die hauptsächlich Fördergelder verteilt, greift zu kurz. Ein ganzheitlicher Querschnittsansatz muss durch einen zentralen Mittelstands-Ansprechpartner als Stabsstelle bei der Kommissionspräsidentin mit Leben gefüllt werden“, fordern Markus Pieper und Markus Ferber, die Sprecher des Parlamentskreises Mittelstand Europe (PKM Europe), in einem Brief an Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, Vizepräsident Valdis Dombrovskis und Kommissar für den Binnenmarkt Thierry Breton.

Anlässlich der für den 10. März 2020 angekündigten KMU-Strategie spezifizieren die Europaabgeordneten von CDU und CSU ihre Erwartungen: „Die Kommission muss die wettbewerbsrechtlichen Rahmenbedingungen für den Mittelstand adressieren. Dazu gehört auch ein Binnenmarkt ohne Abschottung, weniger Bürokratie, fairer und sicheren Zugang zu Daten und ein Carbon-Leakage-Verfahren speziell für kleine Industriebetriebe.“

Mit Blick auf die bevorstehende Überarbeitung der KMU-Definition sagen Pieper und Ferber: „Damit auch Midcaps von Deregulierung profitieren, ist eine verbesserte KMU-Definition inklusive Midcaps notwendig. Gerade eigentümergeführte Midcaps sind das Rückgrat der europäischen Wirtschaft. Im Gegensatz zu Großunternehmen haben sie aber keine Stabsabteilungen zur Bewältigung bürokratischer Auflagen.“

Die Positionen des PKM Europe zur EU-KMU-Strategie finden Sie hier.

 

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