EU-Kommission stellt Strategie für weniger Verkehrstote vor
Download (ca.2 MB)

25.300 Menschen starben 2017 auf europäischen Straßen. In NRW starben allein bei 194 Auffahrunfälle von LKWs in Stauenden 19 Personen. Heute stellt die Europäische Kommission in Brüssel den dritten Teil des „Mobilitätspaketes“ vor. Das Paket reguliert Aspekte des Straßenverkehrs. Dazu gehören höhere Sicherheitsanforderungen für Neufahrzeuge, wie eine automatische Notbremsung oder ein Spur- und Geschwindigkeitsassistent.

Markus Pieper, Europaabgeordneter des Münsterlandes (CDU) begrüßt den Vorschlag: „Die Auffahrunfälle von LKWs sind innerhalb der letzten vier Jahre stark angestiegen. Die NRW Landesregierung macht sich seit langem für eine europaweite Einführung für Notbremsassistenten stark. Die EU-Kommission hat jetzt die richtigen Vorschläge vorgelegt.“ Die Entwürfe der Kommission werden in den folgenden Monaten vom Europäischen Parlament und den Mitgliedsstaaten geprüft. „Wir brauchen technische Lösungen, die das Abschalten der Notbremssysteme unmöglich machen und gleichzeitig flexibel auf Stausituationen reagieren“, so Pieper heute in Brüssel.

Das könnte Sie auch interessieren

Wallstreet-Online.de: Wegen Zinspolitik – Bedenken in der CDU gegen Lagarde

16. September 2019

Deutsche Handwerks Zeitung: Von der Leyen verspricht Bürokratieabbau

11. September 2019

Mittelstand fordert weniger Bürokratie bei Dienstreisen

10. September 2019

Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) NRW kritisiert zu strenge EU-Auflagen für Dienstfahrten ins Ausland. Grundsätzlich sei es richtig, dass Betriebe Nachweise für Sozialversicherungen erbringen müssten. Aber die dafür jetzt unter anderem in Frankreich und Österreich zu erbringenden Belege „gehen über jedes vernünftige Maß hinaus“, erklären der Vorsitzende der MIT NRW, Hendrik Wüst, und der Sprecher…

Westfalen-Blatt: Drei CDU-Abgeordnete sollen OWL mit der EU verbinden

9. September 2019

Pieper, Radtke und Liese wollen Mandatsverlust kompensieren