Berufliche Bildung und e-Government – Vorfahrt für KMU
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Die Mittelstandspolitiker Markus Ferber und Markus Pieper begrüßen, dass das Parlament in dem am heutigen Donnerstag verabschiedeten Bericht zu „Methoden für die optimale Nutzung des Potenzials kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) zur Schaffung von Arbeitsplätzen“ den hohen Stellenwert des Dualen Systems für zukunftsfähige Arbeitsplätze hervorhebt.

Das Duale System nach deutschem Vorbild ist ein Garant für hohe Qualität der Ausbildung und eine niedrige Jugendarbeitslosigkeit. Deswegen setzt sich der PKM Europe seit geraumer Zeit auf europäischer sowie lokaler Ebene für dessen Förderung ein. Zudem soll den Unternehmen eine stärkere Rolle in der Ausbildung zukommen. „Die Unternehmen sind diejenigen, die zuerst bemerken, wann es einer Veränderung im Lehrplan bedarf. Insbesondere im Zuge der Digitalisierung mit den stetigen Veränderungen der Berufe brauchen wir eine größere Einbindung der Unternehmen“,  befürworten die beiden Sprecher des PKM Europe die Forderungen des Parlaments.

Auch zu begrüßen ist die Kritik des Parlaments an der voranschreitenden Akademisierung in vielen Mitgliedstaaten. Pieper und Ferber betonen daher: „Die künstliche Akademisierung bestimmter praktischer Berufe ist nicht zielführend. Was nützt es, wenn der Tischler sein Material nicht mehr kennt? Wir müssen sozusagen zurück an die Drechselbank.“

Erfreut zeigen sich Markus Ferber und Markus Pieper gleichermaßen über die Unterstützung des europäischen Parlaments für eine freiwillige Corporate Social Responsibility bei KMU. „Verbindliche Berichts- und Dokumentationspflichten für KMU wie bei der CSR oder einer Frauenquote sind auch ein Grund für EU-Verdrossenheit. Deswegen müssen wir den kleinen Unternehmen so wenig Bürokratie auferlegen, wie möglich und Erleichterungen schaffen – wie zum Beispiel durch den Ausbau des E-Governments“, bilanzieren die Mittelstandssprecher der CDU/CSU-Gruppe Pieper und Ferber. Der Ball liegt nun bei der Kommission, die zeigen muss, dass sie die Forderungen des Parlaments verstanden hat und es ernst meint mit ihrem Motto „Vorfahrt für KMU“.

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