Investitionsoffensive für Europa: NRW.Bank legt mit EU Unterstützung 30-Millionen-Euro-Programm auf
Download (ca.2 MB)

Innovative Unternehmen im Münsterland könnten künftig von der europäischen Investitionsinitiative, dem „Juncker-Plan“ profitieren. Für diesen setzte sich der Münsteraner Europaabgeordnete Markus Pieper (CDU) im Europaparlament ein. Mit Unterstützung des Europäischen Fonds für strategische Investitionen (EFSI) vergibt die NRW.Bank nun 30 Millionen Euro an zusätzlichen Krediten. Kleine und mittlere Unternehmen können zwischen 100.000 und 7.5 Millionen Euro über ihre Hausbank zu deutlich attraktiveren Konditionen beantragen. Grund ist die 70-prozentigen Haftungsfreistellung durch den EFSI, welches den Hausbanken einen Großteil des Kreditausfallrisikos abnimmt. Dazu Markus Pieper: „Die Innovationskraft in der Region stärken – das ist das Anliegen des europäischen Juncker-Plans. Ich freue mich, dass die NRW Bank diese Chance, die die Europäische Union bietet, auch tatsächlich nutzt – und das Münsterland profitiert. Sie hilft unseren mittelständischen Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und schafft Arbeitsplätze.“

Das könnte Sie auch interessieren

Westfälische Nachrichten: Die neue Währung Solidarität

28. Mai 2020

Wirtschaftsspiegel IHK Nord-Westfalen: Beratung zu finanziellen Hilfen für Wirtschaft und Politik

19. Mai 2020

Westfalen-Blatt: EU-Verfahren gegen Deutschland?

11. Mai 2020

Green Deal – aber anders

29. April 2020

Angepasste Kommission-Pläne ignorieren Folgen der Corona-Krise „Der Maßstab unseres klimapolitischen Handelns sind die Pariser Klimavorgaben, aber die Überlegungen zum Corona-angepassten Arbeitsprogramm der Kommission schießen über das Ziel hinaus. Jetzt wäre ein guter Moment, Investitionen in den Klimaschutz mit einer Entlastung des Mittelstandes zu verbinden. Doch der Green Deal wird als Konjunkturprogramm getarnt im Wesentlichen fortgeführt…