Bestätigt: Verbesserung für den europäischen Schienenverkehr
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Es ist geschafft: nach Jahren der Verhandlungen ist eine wesentliche Verbesserung für den europäischen Eisenbahnverkehr erreicht. Neue Zugtypen können durch ein einziges Typgenehmigungssystem nun viel schneller eingeführt werden. Dieses Verhandlungsergebnis zwischen Europäischen Parlament und den Mitgliedsstaaten bestätigte heute der Verkehrsausschuss im Europäischen Parlament.

„Eine neue Bahn muss nicht länger von den Behörden in 28 Mitgliedstaaten genehmigt werden. Die aktuelle Situation mit 28 unterschiedlichen Systemen in den Mitgliedstaaten ist ineffizient, teuer und nicht hinnehmbar“, so Markus Pieper, Abgeordneter der EVP-Fraktion, der die Verordnung über die Europäische Eisenbahnagentur im sogenannt 4. Eisenbahnpaket verhandelte. „Eine zentrale Anlaufstelle für Zulassungen, ein One-Stop-Shop, macht Sinn und ist günstiger: Nur noch ein einziger Vorgang ist für Bahnhersteller erforderlich. Dies bedeutet Planungssicherheit für die Industrie – am Ende profitiert der Bahnkunde von kürzeren Reisezeiten und günstigeren Fahrpreisen.“

Pieper fügt hinzu: „Wir sind auf Kurs für ein einheitliches europäischen Eisenbahnsystem, in dem Fahrgäste grenzüberschreitend viel einfacher, schneller und kostengünstiger reisen können.“

„Diese Vereinbarung ist nicht die Endstation. Mit der gefunden Vereinbarung sind wir nun auf dem richtigen Weg. Eine politische Einigung über die Öffnung des Eisenbahnmarktes ist der nächste Schritt“, so Markus Pieper abschließend.

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