Durchbruch für den europäischen Schienenverkehr
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Nach Jahren der Verhandlungen wurde ein Durchbruch für den europäischen Eisenbahnverkehr erreicht. Die Genehmigungen für Zulassung und Betrieb neuer Zugtypen liegt jetzt in europäischer Verantwortung. Darauf einigten sich das Europäische Parlament, der Rat und die Kommission im abschließenden Trilog am späten Mittwochabend.

“Dies bedeutet Planungssicherheit für die Industrie – am Ende profitiert der Bahnkunde von kürzeren Reisezeiten, günstigeren Fahrpreisen und schnellerem Gütertransport” so Markus Pieper (CDU), Abgeordneter der EVP-Fraktion, der die Verordnung über die Europäische Eisenbahnagentur im sogenannten 4. Eisenbahnpaket verhandelte. Die aktuelle Situation mit 28 unterschiedlichen Systemen in den Mitgliedstaaten sei ineffizient, teuer und nicht hinnehmbar, so Pieper. “Mit der Europäischen Eisenbahnagentur bekommen wir jetzt eine zentrale Anlaufstelle für entsprechende Zulassungen.” Mit dem “One-Stop-Shop” ist nur noch ein einziger Vorgang für Bahnhersteller erforderlich. Neue Lokomotiven und Zugmaterial müssen nicht länger von den Behörden in 28 Mitgliedstaaten genehmigt werden.

“Der technische Pfeiler des Eisenbahnpaketes ist nicht die Endstation. Eine politische Einigung für mehr Wettbewerb im Eisenbahnmarkt ist der nächste Schritt, den jetzt die luxemburgische Ratspräsidentschaft vor der Brust hat”, sagte Pieper in Brüssel.

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