Berichtspflichten über soziales Engagement
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Der Streit zwischen den europäischen Institutionen über die Berichtspflichten zu sozialem Engagement von Unternehmen ist beigelegt. Das Europäische Parlament hat dem Ergebnis der Verhandlungen mit dem Ministerrat und der Europäischen Kommission in seiner heutigen Plenarsitzung zugestimmt. „Der PKM Europe hat sich erfolgreich dafür eingesetzt, dass unser Mittelstand vor neuen Informationsanforderungen bewahrt bleibt. Unser Engagement hat sich hier ausgezahlt“, so Markus Pieper und Markus Ferber, die Sprecher des Parlamentskreises Mittelstand Europe.

Berichtspflichten kommen jetzt nur auf Unternehmen von öffentlichem Interesse ab 500 Mitarbeitern zu. Dazu zählen: börsennotierte und kapitalmarktorientierte Unternehmen sowie Banken und Versicherungen. „Für kleine und mittlere Unternehmen konnte hier ein gutes Ergebnis erzielt werden. Allerdings sind wir weiterhin der Überzeugung, dass eine verpflichtende Berichterstattung grundsätzlich der falsche Weg ist. So wächst gesellschaftliches Engagement mit Sicherheit nicht“, sind sich Pieper und Ferber einig.

Die Diskussionen um den Vorschlag der Kommission zu Berichtspflichten waren seit Herbst 2013 im Gange. Der PKM Europe hat von Anfang zu der Debatte beigetragen und vor erneuten europäischen Regulierungen gewarnt.

 

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