„Haste mal ´nen Euro?“ – 10 Jahre Euro – eine humoristische Betrachtung
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 Münsterland-Netzwerk wirbt im Goethe-Institut für die europäische Währung 

Das Münsterland zeigt wieder Flagge in den Europäischen Institutionen. Mehr als 150 Gäste (Beamte, Politiker, Wirtschafts- und Verbandsvertreter) kamen jetzt zur Kabarettveranstaltung „Haste mal ´nen Euro“ in das Brüsseler Goethe-Institut. Der Flughafen Münster-Osnabrück (FMO) und der Münsterlandverein unterstützen die Veranstaltung, die auf humoristische Weise 10 Jahre Bargeldeinführung des Euros feierte.

„Das Münsterland profitiert vom EU-Binnenmarkt und der Gemeinschaftswährung. Deshalb war es uns ein Anliegen, harte Fakten, einen optimistischen Ausblick und Spaß zu verbinden, was offensichtlich gelungen ist, freut sich der Sprecher des Münsterland-Netzwerkes, Markus Pieper (CDU)“.

Neben einem kurzen thematischen Einstieg in die Geschichte des Euro durch Vertreter des Bankensektors ließ das deutsch-niederländische Duo „DIE ZWEI FUßNOTEN“ diese in einem Schauspiel Revue passieren. So beleuchteten ´Karla Kiosk´ und ´Volker aus dem Volk´ die positiven aber auch kritischen Aspekte unserer Währung und sorgten mit ihren Erklärungen zu „Geldwäsche“ und „Spekulationsblasentee“ für einige Lacher.

Im letzten Jahr warb das Münsterland-Netzwerk bereits mit regionalen Größen wie Bundesbankpräsident a. D. Professor Dr. Dr. Hans Tietmeyer oder dem Münster-Tatort-Abend „Der Tod der Mumie“ für seine Region. Während diese Veranstaltungen in der Landesvertretung Nordrhein-Westfalens stattfanden, traf man sich gestern Abend zum ersten Mal im Brüssler Goethe-Institut. Bei Getränken und kleinen Häppchen folgten die Gäste in lockerer Atmosphäre dem Euro-Schauspiel, welches der Münsterland e.V., die WESt mbH sowie das Münsterland-Netzwerk ermöglichten.

Hintergrund:

Das Münsterland-Netzwerk besteht seit 2004 und organisiert mehrmals im Jahr Events mit „regionalem Bezug“ zu aktuellen Themen. Die 53 Mitglieder kommen vorwiegend aus den EU Institutionen. Aktiv sind aber auch Journalisten und Lobbyisten. Pieper über das Netzwerk: „Für uns Exil-Münsterländer ist es wichtig, die Interessen des Münsterlandes in Brüssel zu vertreten und ein Bewusstsein für die Region zu schaffen“.

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