EU-Gebäudeeffizienz: Teure Sanierungsquoten verhindert
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Das Europäische Parlament hat heute die Einigung über die neue EU-Richtlinie zur Energieeffizienz in Gebäuden verabschiedet. Für den Gebäudesektor, dem europaweit etwa 40 Prozent des Energieverbrauchs zugerechnet werden, ist eine Langzeitstrategie für energetische Sanierungen bis 2050 vorgesehen. Die Mitgliedstaaten sollen selbst entscheiden, welche Maßnahmen sie ergreifen, sind aber zu regelmäßigen Fortschrittsberichten verpflichtet. Thermostatventile, in Deutschland längst Standard, werden künftig EU-weit Pflicht. Für Neubauten müssen bei neuen Stellplätzen Ladestationen für E-Autos vorverkabelt sein.

„Die EU-Staaten bekommen ausreichend Flexibilität für spezifische Vorgaben und Marktanreize. Starre Renovierungsquoten, wie von Sozialdemokraten und Grünen zunächst gefordert, hätten allein für öffentliche Gebäude in Deutschland eine Mehrbelastung für die Kommunen in Höhe von sechs Milliarden Euro bedeutet. Zum Glück haben wir dieses unbezahlbare Experiment auf dem Rücken von Hauseigentümern sowie von Städten und Gemeinden verhindern können“, so Markus Pieper.

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