Kritik am EU-Rechnungshof
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In der heutigen Plenardebatte zur Vorstellung des Jahresberichts 2014 des Europäischen Rechnungshofs (EuRH)  kritisiert Markus Pieper (CDU), Mitglied im Haushaltskontrollausschuss den gewählten gesamteuropäischen Stichprobenansatz, der nicht die wahre Ursache für Fehler und Betrug bei EU-Geldern ermittele. „Die Jahresberichte des Hofes zum Europäischen Haushalt müssen um spezielle Länderberichte ergänzt werden, die sich auf die in der Vergangenheit auffälligsten Staaten konzentrieren“, so Pieper. „Der gewählte Stichprobenansatz des Hofes ist manipulationsanfällig, was die Situation in Problemländern betrifft. Dass im jetzt vorgelegten Jahresbericht 2014 ausgerechnet Spanien und Griechenland plötzlich geringe Auffälligkeitsquoten haben sollen, grenzt an Wunderheilung. Mit Länderberichten kann der Rechnungshof endlich für Glaubwürdigkeit und Transparenz sorgen“, folgert Pieper.

 

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