DVZ-Deutsche Logistik-Zeitung: Pieper kritisiert Regierung in Düsseldorf
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EU-Abgeordneter: Mehr Förderung versäumt

Infrastruktur Kritik an der nordrhein-westfälischen Landesregierung übt der EU-Abgeordnete Markus Pieper. Der CDU-Mann aus Westfalen, Mitglied des Verkehrsausschusses im Europäischen Parlament, ist überzeugt, dass NRW von der Ausschüttung der Connecting Europe Facility (CEF) stärker profitiert hätte, wenn die Landesregierung „mehr umsetzungsreife Projekte im Schienen- und Wasserstraßenbereich“ aufweisen könnte. Pieper nennt das zweite Gleis zwischen Lünen und Münster (Strecke Ruhrgebiet–Hamburg). Dafür hätte es bis zu 120Mio.EUR aus der CEF geben können. Der Abgeordnete erwähnt, dass für die Finanzierung aus dem Europäischen Fonds für strategische Investitionen (Efsi) mehrere Straßenprojekte in NRW im Gespräch seien: der sechsspurige Ausbau der A57 (Köln–Moers) und der A1 zwischen dem Kreuz Lotte und Münster-Nord. Efsi dürfte „für Fernstraßeninfrastruktur die Akquise privaten Kapitals erheblich erleichtern“, betont Pieper.

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