Westfälische Nachrichten: Europäisches bei der Bürgerstiftung – Benefizessen mit dem Europaabgeordneten Markus Pieper
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-gre- Lotte – Europa (nicht nur) kulinarisch gab es in den Wersener Ratsstuben beim sechsten Benefizmenü „25 mal 25“ der Bürgerstiftung. An festlich gedeckter Tafel saß dabei auch der Europaabgeordnete Dr. Markus Pieper aus Halen.

Er kam direkt aus Brüssel und berichtete unter anderem von seinem Besuch in Griechenland. In Besug auf die derzeitigen politischen Debatten sagte Pieper: „Ich meine, es ist das vorletzte Mal, dass das Land Geld aus dem EU-Hilfsfonds bekommen hat.“ Griechenland scheine Europa erpressen zu wollen, weil es der Auffassung sei, Europa wolle es unbedingt im Verbund behalten.

Der Europabefürworter erklärte, dass bereits heute jeder Deutsche 600 Euro Schulden habe, sollte Griechenland zahlungsunfähig werden. Er mahnte „Wenn die Einhaltungen des Stabilitätspakts nach einem Dominoeffekt wegbrechen, sieht es in Europa finster aus.“

Für aufgeheiterte Minen sorgte hingegen das europäische Menü. Als Gastköche standen diesmal der Kunstkreisvorsitzende Claus Weidner und dessen Partnerin Manuela Kreyenberg mit den Fachkundigen in der Küche von Ratsstubenchef Thomas Engel. Sie kochten: „Carpaccio von Roter Bete“ (Italien) mit Toast (England), „Kartoffelsuppe mit gebratener Blutwurst“ (Deutschland) „Guinness-Stew mit Butterkartoffeln“ (Irland) und „Platanos in Butter gebacken mit Vanilleeis und Schokosoße“ (Spanien).

Amüsante Zwischengänge trug Thekla Hasselkuß aus ihrem reichen Fundus, diesmal überwiegend orientalische „Märchen für Erwachsene“, vor. Denen lauschte vergnügt auch Ehrengast Jürgen Brönstrup, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Steinfurt. „Er war mein erster Ansprechpartner zur Gründung der Bürgerstiftung“, berichtete Stiftungsrat-Geschäftsführer Dieter-Joachim Srock. Zum Schluss gab es für alle Akteure herzlichen Applaus, auch für Ratsstubenwirt Thomas Engel, Initiator von „25 mal 25“. Jeder der 25 Gäste zahlt fürs Menü 25 Euro. Lediglich Warenkosten werden abgezogen. Was übrig bleibt, erhält die Stiftung.

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