Westfälische Nachrichten: EU-Außengrenzen besser kontrollieren – Dr. Markus Pieper bezieht Stellung
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„Was erwartet das Münsterland von der Europapolitik 2015?“ lautete das Thema bei dem diesjährigen kommunalpolitischen Frühschoppen der CDU auf dem Schloss Harkotten.

Dr. Markus Pieper, CDU- Europaabgeordneter nahm Stellung und stand für anschließende Fragen gerne bereit. Wolf-Rüdiger Völler, Vorsitzender des CDU Stadtverbandes, nutze den kommunalpolitischen Frühschoppen am Sonntagvormittag im Wappensaal des Schlosses Harkotten, um allen Parteimitgliedern ein wunderschönes Jahr 2015 zu wünschen, Ferdinand Frei- herr von Korff und seiner Frau Myriam für das tolle Ambiente zu danken und den CDU-Europaabgeordneten Dr. Markus Pieper willkommen zu heißen. „Was erwartet das Münsterland von der Europapolitik 2015?“ lautete das interessante Thema, zu dem Pieper gerne bereit war, Stellung zu beziehen. „Was ist momentan in der Welt los? Nach dem Attentat in Paris machen sich die Menschen Sorgen wie es in der EU weiter geht“, betonte Pieper und sprach offen über die Notwendigkeit eines Fluggastabkommen mit den USA, noch wichtiger über ein Reiseabkommen mit der Türkei. Die Beschleunigung neuer Gesetzgebungen durch die jüngsten Attentate ist seiner Meinung nach notwendig, eine Blockade durch überzogenen Datenschutz gefährlich. „Wir müssen die EU-Außengrenzen gezielt kontrollieren, um Reisebewegungen von Terrorverdächtigen in der EU verfolgen zu können.“ Auch von den Muslimen in Europa erwartet Pieper, dass diese auf die Straße gehen, sich mit den Christen unterhaken, um somit ein Zeichen gegen den Terror und islamistische Auswüchse zu setzen. „Der schlimmste Feind der Islamisten seien tolerante Muslime, die überwiegend einen europäischen Islam leben“.

Auch auf die Frage, was das Münsterland aktuell von der EU hat, wusste Pieper Antworten. Bis 2020 sollen 300 Millionen Euro in die Region fließen, etwa in Tourismusförderung, Hochschulen und auch der Ausbau der Schienenstrecke Münster-Lünen auf einen zweigleisigen Güterverkehr, Personenfern- und Nahverkehr soll europäisch unterstützt werden. „Auch der Freihandel innerhalb der EU hat große Auswirkungen für unsere Region. Deshalb bin ich für TTIP (Transatlantische Freihandelsabkommen), um unsere Industrieprodukte weltweit wettbewerbsfähig zu halten. Gerade kleine Unternehmen brauchen TTIP, etwa Maschinenbauer aus der Region“, betonte Pieper.

Gerne nutzen die CDU- Mitglieder im Anschluss das Angebot, Fragen zu diskussionsbedürftigen Themen zu stellen. Eine Schlossführung durch Myriam Freifrau von Korff mit Besichtigung der Wandmalereien erfreute alle Mitglieder zum Ende des Frühschoppens.

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