Markus Pieper und Markus Ferber fordern gleichberechtigten Zugang zu Plattformdaten für KMU
Download (ca.2 MB)

KMU müssen am Mehrwert ihrer Plattformdaten beteiligt werden

„Daten sind Rohstoff – auch für KMU. Deshalb muss der Mittelstand diskriminierungsfreien Zugang zu Plattformdaten von Google und Co. bekommen“, fassten Markus Pieper und Markus Ferber, die Sprecher des Parlamentskreises Mittelstand Europe (PKM Europe), das Ergebnis des heutigen PKM-Frühstücks zusammen.

In der Runde von Europaabgeordneten wurde gemeinsam mit dem Mittelstandsverbund die Präsentation einer Studie des Instituts für Wirtschaft über Data Sharing im E-Commerce diskutiert. „Mittelständische Unternehmen generieren einen Großteil der Plattformdaten, werden aber nicht ausreichend am entstandenen Mehrwert beteiligt. Ziel der Politik muss es sein, dass alle beteiligten Unternehmen Zugang zu den gleichen Daten bekommen“, fordern Pieper und Ferber.

Digitale Plattformen bieten für KMU neue Vertriebsmöglichkeiten, aber eine einseitige Abhängigkeit der Händler von Plattformbetreibern gilt es zu vermeiden. „Einheitliche Standards definieren nicht nur die vertikalen Geschäftsmodelle, also den B2C-Bereich neu. Die Nutzung einheitlicher Datenstandards in Europa und somit die Vernetzung unter den Unternehmen setzen ungeahnte grenzüberschreitende Potentiale insbesondere im Businessbereich frei. Dafür muss die Politik jetzt die richtigen Rahmenbedingungen schaffen“, schlussfolgern Pieper und Ferber nach der Veranstaltung.

 

Veröffentlicht in , ,

Das könnte Sie auch interessieren

Westfalen-Blatt: CDU-Europaparlamentarier Markus Pieper warnt in Herford vor lähmendem Machtkampf. Deutschland brauche Kraft für die EU-Ratspräsidentschaft

24. Februar 2020

.„Wir dürfen uns nicht zerlegen”

Täglicher Anzeiger Holzminden: Europaabgeordneter besucht Stiebel Eltron in Holzminden

22. Februar 2020

FOCUS online: Beratungen zum EU-Haushalt: Beim Geld hört auch in Brüssel die Freundschaft auf

21. Februar 2020

Mein Statement zum EU-Sondergipfel Finanzplanung: EU ist kein Selbstbedienungsladen – „Mehr Mut zu eigenen roten Linien“

19. Februar 2020

„Friends of Kohäsion“, „Sparsame 4“, „Visegrád“, „Neue Hanse“, „Agrar Südeuropa“: Es ist der europäischen Idee unwürdig, wenn europäische Clubs und ihre Staatschefs rote Linien wie auf einem Basar ziehen. Die EU-Staaten sollten bei ihren Erwartungen an den EU-Haushalt nicht Agrar- und Strukturgelder oder Sparsamkeit als Maß aller Dinge bewerten. Das europäische Budget ist weder Selbstbedienungsladen…