EU-Gebäudeeffizienz: Teure Sanierungsquoten verhindert
Download (ca. 0,7 MB) (c)EPPGroup-Photo: MLahousse

Das Europäische Parlament hat heute die Einigung über die neue EU-Richtlinie zur Energieeffizienz in Gebäuden verabschiedet. Für den Gebäudesektor, dem europaweit etwa 40 Prozent des Energieverbrauchs zugerechnet werden, ist eine Langzeitstrategie für energetische Sanierungen bis 2050 vorgesehen. Die Mitgliedstaaten sollen selbst entscheiden, welche Maßnahmen sie ergreifen, sind aber zu regelmäßigen Fortschrittsberichten verpflichtet. Thermostatventile, in Deutschland längst Standard, werden künftig EU-weit Pflicht. Für Neubauten müssen bei neuen Stellplätzen Ladestationen für E-Autos vorverkabelt sein.

„Die EU-Staaten bekommen ausreichend Flexibilität für spezifische Vorgaben und Marktanreize. Starre Renovierungsquoten, wie von Sozialdemokraten und Grünen zunächst gefordert, hätten allein für öffentliche Gebäude in Deutschland eine Mehrbelastung für die Kommunen in Höhe von sechs Milliarden Euro bedeutet. Zum Glück haben wir dieses unbezahlbare Experiment auf dem Rücken von Hauseigentümern sowie von Städten und Gemeinden verhindern können“, so Markus Pieper.

Das könnte Sie auch interessieren

EURAKTIV: EU-Abgeordnete blicken mit Spannung auf die Bundestagswahlen

13. Juli 2021

Parlamentskreis Mittelstand der CDU/CSU im Europäischen Parlament legt Themenschwerpunkte für das zweite Halbjahr 2021 fest

8. Juli 2021

Zweites Halbjahr läutet entscheidende Phase zur marktoffenen Ausgestaltung der parallelen grünen und digitalen Wende ein „Das Fit-für-55-Paket, das Paket zur Kreislaufwirtschaft, die geplante Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung, das EU-Lieferkettengesetz, aber auch die EU-Mindestlohnrichtlinie sind nur einige der Themen, die uns im zweiten Halbjahr 2021 beschäftigen werden.” ordnet Dr. Markus Pieper (CDU), Sprecher des Parlamentskreises Mittelstand Europe…

Handelsblatt: Klimaschutz – Kampf für den Verbrenner

6. Juli 2021

Westfalen-Blatt: Landwirte in OWL sehen durch Wölfe nicht nur Schafe und Ziegen bedroht, sondern auch Kühe und Pferde

5. Juli 2021