Die Glocke: In der Region kaum Armutszuwanderer
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Greven (osi). Die Armutszuwanderung von EU-Bürgern aus Rumänien und Bulgarien ist nach den Worten von Dr. Markus Pieper im Münsterland „kein großes Thema“. Der CDU-Europaabgeordnete hat über sein Büro eine stichprobenartige Befragung in Ämtern und Kreisbehörden durchführen lassen. „Die Betroffenheit ist gering. Es gibt kaum Probleme“, berichtete Pieper gestern in Greven. Von Armutszuwanderung seien hauptsächlich einige Großstädte wie Duisburg, Dortmund und Gelsenkirchen betroffen. Dennoch hat Pieper den Landräten und Oberbürgermeistern im Münsterland einen Brief zukommen lassen. Darin verweist der 50-Jährige auf europarechtliche Bestimmungen, nach denen für nicht arbeitende EU-Ausländer kein automatischer Anspruch auf Sozialhilfe besteht. Pieper betont zudem die erforderliche Zusammenarbeit aller politischen Ebenen und lädt die kommunalen Entscheidungsträger zur Einbringung von Verbesserungsvorschlägen ein.

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