46 Millionen Euro: Münster profitiert von EU-Fördermitteln
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Düsseldorf/Münster. – Nicht alle Münsteraner können verstehen, dass so viele Mittel in die EU fließen. Dabei profitiert auch Münster erheblich von EU-Fördermitteln, die in die Stadt zurückfließen. Das zeigen Zahlen, die jetzt vom Landtagsabgeordneten Thomas Sternberg und dem Europaabgeordneten Markus Pieper bekannt gegeben wurden. Demnach flossen in der laufenden Förderperiode von 2008 bis Ende 2012 mehr als 46 Millionen Euro EU-Mittel aus den Strukturfonds nach Münster. „Das sind große Summen. Bei vielen Menschen ist gar nicht bekannt, dass auch Münster in einem solch erheblichen Maße von der europäischen Einigung profitiert“, erläuterte Sternberg.

Insbesondere die Fachhochschule und die Universität profitieren von den Mitteln. Aber auch andere Forschungseinrichtungen werden von der EU gefördert. 168.000 Euro fließen allein an die Biologische Station für die bei den Münsteranern so beliebten Rieselfeldern.

Die EU-Fördermittel teilen sich auf in Mittel aus dem Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), dem Europäischen Sozialfonds (ESF) und INTERREG IV A auf.

Von den ESF-Mitteln profitieren viele Unternehmen in Münster, die eine betriebliche Ausbildung im Verbund anbieten. Darunter sind auch kleinere Betriebe wie etwa Buchhandlungen und Restaurants. Insgesamt summieren sich diese Mittel auf mehr als 8 Millionen Euro. „Mit der betrieblichen Ausbildung verfügt Deutschland über einen Vorteil gegenüber vielen anderen europäischen Ländern. Nur deshalb ist die Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland im Vergleich so gering“, erklärte Pieper. Er erinnerte daran, dass zum Beispiel in Spanien die Jugendarbeitslosigkeit mehr als 50 Prozent beträgt. In Deutschland sind lediglich 5,8 Prozent der Jugendlichen arbeitslos.

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